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Robert Schumann und die Idee der romantischen Musik

Literatur und Musik zum 200. Geburtstag Robert Schumanns.

25.04. | 11.00 Uhr
15 Euro

Kooperation mit der Hochschule für Künste

„Die Ästhetik der einen Kunst ist die der anderen, nur das Material ist verschieden“ lässt Schumann seinen „Florestan“, den Stürmer und Dränger, einmal sagen. Wie kaum ein anderer Komponist ließ sich der hochgebildete und belesene Sohn eines Verlegers durch Literatur anregen: Er war mit sowohl mit der neueren Literatur seiner Zeit, wie auch mit den Klassikern vertraut und bezog viele Anregungen gerade aus den Werken Jean Pauls und E.T.A. Hoffmanns. In der von ihm gegründeten „Neuen Zeitschrift für Musik“ äußern sich die von ihm geschaffenen „Davidsbündler“ auch als Rezensenten. „Es schien“, schrieb Schumann, “verschiedene Ansichten der Kunstanschauung zur Aussprache zu bringen, nicht unpassend, gegensätzliche Künstlercharaktere zu erfinden, von denen Florestan und Eusebius die bedeutendsten waren. Schumann charakterisiert seine Davidsbündler in einem Brief an Clara so: „Florestan den Wilden / Eusebius den Milden / Tränen und Flammen / Nimm sie zusammen / In mir beide / Den Schmerz und die Freude.”

Erik Roßbander liest Texte von Robert Schumann, E.T.A. Hoffmann, Jean Paul, Friedrich Rückert und anderen. Studenten der Hochschule für Künste spielen und singen Werke von Robert Schumann.


Sonntag, den 25. April

Esther van Stralen, Viola
Kurt Seibert, Klavier
Erik Roßbander, Rezitation

  1. Märchen- Bilder Op 113 (1851)

  2. Adagio und Allegro op. 70 (1849) für Pianoforte und Horn (ad libitum Violoncell oder Violine) (1849)

  3. Kreisleriana op. 16 (1838)