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Denkraum: Das Alltags-Gen

Lesung und Diskussion mit der Soziologin Barbara Duden
und den Schauspielerinnen Henriette Cejpek, Friederike Pöschel, Susanne Plassmann u.a.

Ergänzt wird die Diskussion mit einer musikalischen Szene für 3 Sänger und 5 Instrumentalisten:
„Nord- und Südliches Gelände“ (letzter Teil aus “Die unsichtbare Hand”) von Calogero Scanio.
Leitung: Marton Terts.

Mit: Christine Süßmuth/Frau von Sittich (Sopran); Kerstin Stöcker/Frau Rückert (Mezzosopran); Max Börner/Herr Rückert/Trekcür (Bassbariton).
Instrumentalisten: Daisuke Kinoshita (Bassflöte); Na-Young Cheong (Bassklarinette); Quan Yuan (Akkordeon); Claas B. Harders (Viola da Gamba); Johannes Gontarski (Theorbe).

So 22. Juni 11.00 Uhr - Eintritt frei - in der Concordia, Schwachhauser Heerstr. 17

Das Wort “Gen” kam in den letzten Jahren in Umlauf und ist in die allgemeinen Sprechweisen eingedrungen. Das Gen als Auswanderer aus den Labors hat vor allem eine symbolische Wirkung: Es prägt die Vorstellungen von Körper, Gesundheit, Herkunft und Zukunft um.
Was ich bin und werde, liegt in meinen Genen.
In einem süddeutschen Dorf wurden Menschen befragt, was ihnen die Gene in Bezug auf sich selbst, ihre Familie, ihre Herkunft und ihre Zukunft, ihre Ängste und Hoffnungen sagen. Das Forscherteam hörte auch bei genetischen Beratungssitzungen zu, um zu verstehen, wie Fachleute dem Laien das unsichtbare Programm erklären, das als “Grundbaustein des Lebens” in ihnen steckt.
Barbara Duden lebt in Bremen, sie ist Professorin der Geschichte und Soziologie an der Leibniz-Universität Hannover.
Der “Denkraum” befasst sich mit ihrer Forschung zum Alltags-Gen. Die Texte werden von den Schauspielerinnen vorgetragen, anschließende Diskussion mit Barbara Duden.