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1:40 ohne Pause

Aus „Der Traum meiner Mutter. Erzählungen“ (S. Fischer Verlag, 2002).
Übersetzung Heidi Zerning.

Spielfassung/Regie: Judith Kuckart.
Ausstattung: Uschi Leinhäuser.
Mit Svea Meiken Auerbach.

Ein Sommer vor 30 Jahren: als junge Mutter verbringt Pauline gemeinsam mit ihrer Familie die Ferien an der Ostküste von Vancouver Island. Doch eigentlich steht ihr der Sinn nach etwas ganz anderem. Sie sehnt sich nach verregneten Tagen, an denen sie keine Ausreden erfinden muss, um zuhause zu bleiben und Text zu lernen. Eine Amateurtheateraufführung, in der sie die Hauptrolle spielt, steht kurz bevor. Doch dann kommt ein Tag, an dem plötzlich alles anders ist…
Nüchtern und doch eindringlich einfühlsam erzählt Alice Munro in ihrer Novelle, die 2002 unter dem Titel „Die Kinder bleiben hier“ erschien, von jenem Moment im Leben, in dem alles auf eine Karte gesetzt wird und es kein Zurück mehr gibt. Jener Moment, in dem Begriffe wie „richtig“ oder „falsch“ ihre Bedeutung verlieren und mit dem man sich doch sein ganzes Leben auseinander setzen muss.

Svea Auerbach lässt sich ganz auf die Faszination des Erzählens ein: Pauline blickt auf jenen Moment in ihrem Leben zurück, in dem ihre Entscheidung ihr Leben und das ihrer Familie grundlegend verändert. Alice Munro erhielt den Nobelpreis für Literatur 2013.


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