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1984 – im binären Rauschen

Inspiriert von George Orwells Roman 1984 begeben sich die Studierenden in dieser Stückentwicklung auf die Suche nach der Bedeutung des Romans für unsere Gegenwart. Zwischen Überwachung, Selbstinszenierung und dem Wunsch nach Individualität stellen sie Fragen, die heute aktueller wirken denn je: Wer bin ich? Wem gehören meine Gedanken? Und wie frei bin ich wirklich?

Mit szenischen Experimenten, persönlichen Perspektiven und einem Hauch Bananenbrot entsteht ein Abend über Kontrolle, Identität und das Leben im Hier und Jetzt.

Everyone must play a part: Das Projekt

Können kommt von Kunst. Die Kunst fordert dazu auf, einen eigenen Standpunkt zu suchen zu dem, was wir hören, sehen, erleben und erfahren. Oskar Negt (1934 - 2024) nennt das „Eigen‐Sinn“ ‐ aus der künstlerischen Verunsicherung zu einer eigenen Haltung kommen, ein Selbstbewusstsein schaffen. Das Theaterspiel stärkt Kompetenzen in der Auffassungsgabe und des Hinterfragens, im sozialen Miteinander, in der Selbstreflexion, in der Neugier und im Selbstbewusstsein.
In diesem Projekt der 2025 Kooperation der bremer shakespeare company und der Hochschule Bremen, haben Studierende der HSB die Möglichkeit, das Modul „Everyone must play a part“ zu belegen. Im Rahmen der fünfteiligen Workshopreihe unter der Leitung professioneller Schauspieler:innen der bremer shakespeare company erarbeiten sich die teilnehmenden Studierenden unterschiedlicher Fachbereiche grundlegende Techniken des Darstellenden Spiels und entwickeln gemeinsam szenische Miniaturen rund um einen Themenkomplex, der Räume der Selbsterfahrung, Selbstwahrnehmung und der spielerischen Ausdrucksmöglichkeiten eröffnet.
Die Präsentation beschließt den Workshop-Zyklus und eine Zeit voller neuer Erfahrungen für alle Beteiligten.

Das Angebot bietet die Hochschule Bremen als flexibles, außercurriculares Modul an, sodass Studierende die Möglichkeit haben, es individuell in ihr Studienprogramm zu integrieren.