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Max Goldt ist nicht nur ein einzigartiger Autor, es ist vor allem seine unverwechselbare und kongeniale Art des Vortrags, die seine Lesungen zum Rang einer literarischen Performance adelt. In seinen Lesungen ist Max Goldt ein Meister der leise modulierten Stimme, mit der die kleinen infamen Absurditäten des Alltags aufspießt und unter den Ohren und vor den Augen des Publikums eine - wie konnte man sie vorher nur übersehen! - Parallelwelt von Komik aufdeckt.

“Dass Max Goldts Werk sehr komisch ist, weiß ja nun jeder gute Mensch zwischen Passau und Flensburg. Dass es aber, liest man genau, zum am feinsten Gearbeiteten gehört, was unsere Literatur zu bieten hat, dass es wahre Wunder an Eleganz und Poesie enthält und dass sich hinter seinen trügerischen Gedankenfluchten die genaueste Komposition und eine blendend helle moralische Intelligenz verbergen, entgeht noch immer vielen, die nur aufs Lachen und auf Pointen aus sind. Max Goldt gehört gelesen, gerühmt und ausgezeichnet.”
Daniel Kehlmann

“Kaum einer versteht es so wie Goldt, die vermeintlichen Nebenschauplätze des Lebens ins Auge des Betrachters zu schieben und den heutigen Alltag auf seine Widersprüche und Kuriositäten hin abzutasten.”
Regula Fuchs, Der Bund, Bern/CH

“Max Goldt schreibt heute das schönste Deutsch aller jüngeren Autoren … Die Heiterkeit und Stille, die diese Sprache ihren Lesern schenkt, liegt nicht nur im Humor; ebenso in einem freundlichen Abstandnehmen von den Aufdringlichkeiten einer Wirklichkeit, an der man sich besser seitlich vorbeidrückt.”
Gustav Seibt

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Biographie und Bibliographie.

Max Goldt, geboren 1958 in Göttingen, lebt in Berlin. Er bildete zusammen mit Gerd Pasemann das Musikduo „Foyer des Arts“, in welchem er eigene Texte deklamierte. Max Goldt hat zusammen mit Katz zehn Comicbände herausgebracht. Er bereist nicht selten den deutschen Sprachraum als Vortragender eigener Texte. 1997 wurde ihm der Kasseler Literaturpreis für grotesken Humor verliehen, 1999 der Richard-Schönfeld-Preis für literarische Satire, 2008 der Kleist-Preis und der Hugo-Ball-Preis und 2016 der Göttinger Elch. 2022 erhält Max Goldt den Jacob-Grimm-Preis Deutsche Sprache der Eberhard-Schöck-Stiftung: Max Gold sei “Ein Meister der kleinen Formen, ein strenger Stilist, doch gleichzeitig offen für sehr freie poetische Formen” und “ein wirkmächtiger Kritiker schludriger Sprache, in der sich schlampiges Denken offenbart”.

Zuletzt erschienen:
Räusper, Comic-Skripts in Dramensatz (2015)
Lippen abwischen und lächeln (2016)

Comic-Bücher mit Stephan Katz
Ohrfeige links, Ohrfeige rechts – Flegeljahre einer Psychotherapeutin (2020)
Katz & Goldt - Das viezehmst Buch dieser beiden Herrren (2018)

Hörbücher
Genieß deinen Starrsinn an der Biegung des Flusses (2021)
Die Toilette bleibt weiß (2020)
Weltstars im Nadelwald (2018)

Musik-CD
Draußen die herrliche Sonne (6CD-Box 2019)